Mantarochen: Putzerstationen und Fressorgien
Es gibt zwei Mantarochen-Arten. Riffmantas (Mobula alfredi) erreichen eine Spannweite von bis zu 5 Metern und sind diejenigen, die man an Putzerstationen sieht. Ozeanische Mantas (Mobula birostris) können 7 Meter erreichen, sind pelagischer und schwieriger zu finden.
Beide ernähren sich von Plankton, sind für Menschen harmlos und außergewöhnlich neugierig. Manta-Begegnungen gehören zu den wenigen im Tauchsport, bei denen das Tier die Interaktion oft selbst einleitet.
Wo Mantas berechenbar hinkommen
Mantas besuchen Putzerstationen — bestimmte Felsen oder Korallenstöcke, an denen kleine Lippfische und Falterfische leben. Sie schweben 5–30 Minuten über den Putzerfischen, während Parasiten entfernt werden, und verschwinden dann wieder. Taucher, die den Stationsplan kennen, können bei Sonnenaufgang ankommen und warten.
Bemerkenswerte Stationen:
- Manta Point, Komodo (Indonesien) — Riffmantas das ganze Jahr, Ozeanische von August bis Oktober
- Manta Sandy, Raja Ampat — Riffmantas nahezu garantiert
- German Channel, Palau — Riffmantas in der grünen Jahreszeit
- Revillagigedo (Socorro), Mexiko — ozeanische Mantas, die besten interaktiven Begegnungen weltweit
Fressorgien
Wenn das Plankton dicht ist, vergessen die Mantas die Putzerstation vollständig und gehen in den Fressmodus über. Hanifaru Bay (Malediven) ist die weltweite Hauptstadt der Manta-Fütterung — über 100 Tiere gleichzeitig, die sich durch Köderbälle wälzen. Nur Schnorcheln, streng genehmigungspflichtig.