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Bericht · marine life

Riffhaie: die, die du tatsächlich zu Gesicht bekommst

April 7, 2026 1 min read

Riffhaie: die, die du tatsächlich zu Gesicht bekommst

Vergiss den Hollywood-Hai. Die Haie, die du bei einem Riff-Tauchgang wirklich antriffst, sind eine Handvoll Arten, keine davon gefährlich, alle die Reise wert.

Die vier Riffhaie

  • Grauer Riffhai (Carcharhinus amblyrhynchos): Indopazifik. Bis 2 m. Sieht aggressiv aus, ist aber fast immer vorsichtig. Der klassische 'Kanal-Hai', den du an Spots wie Blue Corner, Castle Rock oder Ulong in der Strömung schwebend siehst.
  • Weißspitzen-Riffhai (Triaenodon obesus): Indopazifik. Kleiner (1,5 m). Ruht tagsüber oft auf Sand oder unter Vorsprüngen; aktiver Jäger in der Nacht.
  • Schwarzspitzen-Riffhai (Carcharhinus melanopterus): Indopazifik. Flachwasserhai, häufig in knietiefen Lagunen. Scheu und wunderschön.
  • Karibischer Riffhai (Carcharhinus perezi): Nur in der Karibik. Bis 3 m. Der klassische Hai-Fütterungstauchgang an Orten wie Stuart's Cove (Bahamas) ist meist diese Art.

Sind sie gefährlich?

Nein. In jahrzehntelanger Tauchgeschichte wurden eine Handvoll defensiver Bisse dokumentiert — üblicherweise provoziert. Riffhaie betrachten Menschen nicht als Nahrung. Speerfischen in ihrer Nähe vermeiden, nicht berühren, nicht füttern (außer bei kontrollierten Hai-Fütterungstauchgängen), und du wirst keine Probleme haben.

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