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Tauchplatzdossier
-8.7000°
119.7500°

Manta Point Komodo

Schwierigkeit
intermediate
Tiefenbereich
1025m
Region
Indonesien
Typ
Dive site

Manta Point Komodo — Komodo-Nationalpark, Indonesien

Manta Point (auch Karang Makassar genannt) liegt am Südrand des Komodo-Nationalparks, wo das tiefe, kalte Wasser des Indischen Ozeans gegen den vulkanischen Meeresboden nach oben drückt und eine Zooplanktonblüte erzeugt, der Riff-Mantarochen nicht widerstehen können. Es ist einer der zuverlässigsten Mantarochen-Tauchplätze der Welt — die Sorte Ort, an der man den Tauchgang um die Art herum plant, statt nur zu hoffen.

Zwei Arten, ein Spot

Riff-Mantarochen (Mobula alfredi) sind ganzjährig hier und besuchen die Putzerstation morgens, wenn die Strömung passt. Spannweiten von 3–4,5 Metern; weißbäuchig, mit charakteristischen schwarzen Schulterflecken. Sie schweben über einem flachen Korallenbommie in 10–15 Metern, während Putzerlippfische Parasiten entfernen, manchmal 20 Minuten am Stück völlig regungslos.

Von August bis Oktober kommen die ozeanischen Mantarochen (Mobula birostris). Sie sind größer — bis zu 7 Meter Spannweite — und auf der Bauchseite dunkler. An Putzerstationen erscheinen sie weniger berechenbar; stattdessen fressen sie, rollen sich durch die Plankton­schicht der Oberfläche und sind außerordentlich anzusehen. Ein ozeanischer Mantarochen direkt über dir aus der Nähe ist eines der leise überwältigendsten Erlebnisse des Sporttauchens.

Das kalte Wasser

Komodo ist kein Warmwasser-Tauchen. Derselbe Auftrieb, der die Mantas-Produktivität erzeugt, drückt die Wassertemperatur bei vielen Tauchgängen auf 18–22 °C, an Südspots manchmal noch tiefer. Pack einen 5-mm-Anzug als Minimum ein; viele Taucher nehmen hier 7 mm oder einen Trockenanzug. Die Sprungschichten sind abrupt — du bist in 28 °C warmem Wasser und schwimmst plötzlich durch einen kalten Vorhang.

Die Sicht ist hingegen außerordentlich. An guten Tagen: 25–35 Meter. An Tagen, an denen das Plankton dicht ist und die Mantas fressen, kann sie auf 5–10 Meter fallen — aber das heißt nur, dass mehr im Wasser ist.

So läuft der Tauchgang ab

Der Standardansatz ist ein Drifttauchgang entlang des Putzstationsfelsens, Start in 15–20 m und allmähliches Aufsteigen, wie es die Strömung erlaubt. Die Regel hier: nähere dich der Putzerstation nicht direkt — positioniere dich strömungsabwärts, setze dich auf den Sand und lass die Mantas zu dir kommen. Sie zu verfolgen erreicht das Gegenteil von dem, was du willst.

Eine kompetente Liveaboard-Crew liest Tide und Strömung, bevor sie dich ins Wasser setzt. Tagesausflugs-Anbieter aus Labuan Bajo befahren den Spot mit Morgenabfahrten; je früher, desto besser für die Putzstationsaktivität.

Praktisches

  • Tiefe: 10–25 m (Manta-Action meist 10–18 m)
  • Schwierigkeit: Mittel — Strömungen können stark zunehmen; kaltes Wasser erhöht den Anspruch
  • Zugang: Tagestouren von Labuan Bajo (~90 min mit Speedboot) oder Liveaboard
  • Wassertemperatur: 18–26 °C — auf Kälte vorbereiten
  • Beste Saison: April–November für Riff-Mantas; August–Oktober für ozeanische Mantas
  • Meeresleben: Riff-Mantarochen, ozeanische Mantarochen, Riffhaie, Napoleon-Lippfische, dichte Hartkorallengärten
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