Tauchcomputer für Einsteiger: Shearwater Peregrine vs Suunto D4i
New divers buying their first computer, or recreational divers upgrading from rentals.
Zwei Computer dominieren das Einsteigersegment gerade. Sie verfolgen völlig unterschiedliche Ansätze — welcher der richtige für dich ist, hängt davon ab, wie du tauchen willst.
Der Einsteiger-Markt, Stand 2026
Lange Zeit bedeutete „Einsteiger-Tauchcomputer" kleine Armbanduhr-Einheiten mit winzigen Monochrom-Displays. Dann brachte Shearwater — ein Unternehmen, das bis dahin vor allem für technische Tauchausrüstung bekannt war — den Peregrine heraus: einen großen Farbdisplay-Computer in einer Konsolen-Bauform zu einem Freizeittaucher-Preis. Das veränderte die Erwartungen neuer Taucher grundlegend.
Das Suunto D4i Novo bleibt ein starker Konkurrent in einem ähnlichen Preisbereich. Aber die beiden Computer sprechen sehr unterschiedliche Nutzer an.
Shearwater Peregrine: großes Display, einfache Menüs
Der Peregrine ist eine hockeyscheibengroße Einheit mit einem 2,2-Zoll-Farbdisplay, das aus jedem Winkel und bei jedem Licht gut ablesbar ist. Die Benutzeroberfläche kommt mit zwei Tasten aus und ist nahezu unmöglich, darin die Orientierung zu verlieren. Firmware-Updates sind lebenslang kostenlos, und der Shearwater-Support hat einen ausgezeichneten Ruf.
Der Computer läuft auf dem Buhlmann ZHL-16C-Algorithmus mit Gradient Factors — demselben Algorithmus, der auch in technischen Computern eingesetzt wird. Für einen Einsteiger bedeutet das zunächst nichts: Die Standardeinstellungen sind konservativ und sicher. Für jemanden, der später ins Techniktauchen einsteigen möchte, bedeutet es, dass der Computer mit ihm wächst.
Nachteile: Er ist größer als die meisten Armbandcomputer, was manchen Tauchern nicht gefällt. Es gibt keine Luftintegration. Und der Akku ist per USB aufladbar — ob das ein Vorteil oder ein Nachteil ist, hängt von deinen Reisegewohnheiten ab.
Suunto D4i Novo: schlank, reisetauglich, Freitauchmodus
Der D4i Novo ist ein klassischer Armbandcomputer. Über Wasser sieht er aus wie eine Sportuhr und kann täglich getragen werden. Er unterstützt einen Freitauchmodus, den der Peregrine nicht bietet. Optionale kabellose Luftintegration via Sender ist ebenfalls möglich.
Das Display ist kleiner und monochrom. Das Menüsystem ist komplexer und braucht länger zum Erlernen. Der Suunto Fused RGBM-Algorithmus ist konservativer als Buhlmann, was die Nullzeiten bei Wiederholungstauchgängen verkürzen kann.
Welchen solltest du kaufen?
Kauf den Peregrine, wenn du Folgendes planst: mehr als 20 Tauchgänge pro Jahr, irgendwelche Kurse über den Advanced Open Water hinaus, Bootstauchgänge, bei denen du einen gut ablesbaren Computer brauchst, oder irgendwann technisches Tauchen. Er ist das bessere Werkzeug fürs Gerätetauchen, Punkt.
Kauf den D4i Novo, wenn du ein einzelnes Gerät willst, das auch als Alltagsuhr funktioniert, wenn du freitauchst, oder wenn die Größe des Peregrine dich stört. Beide sind ausgezeichnete Computer — sie optimieren einfach für unterschiedliche Nutzer.
- + Peregrine: Huge color screen, lifetime free firmware updates
- + Peregrine: Tec-grade algorithm at rec pricing
- + D4i Novo: Doubles as a daily watch
- + D4i Novo: Includes freedive mode and optional air integration
- − Peregrine: Larger than traditional wrist computers
- − Peregrine: No air integration option
- − D4i Novo: Smaller monochrome screen
- − D4i Novo: More conservative algorithm cuts bottom time