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Tauchplatzdossier
-8.5000°
158.0000°

Marovo Lagoon

Schwierigkeit
beginner
Tiefenbereich
535m
Region
Salomonen
Typ
Dive site

Marovo Lagoon — Westliche Provinz, Salomonen

Die Marovo-Lagune ist die größte Salzwasserlagune der Welt — ein doppeltes Barriereriff, das 700 Quadratkilometer ruhiges, klares Wasser in der Westlichen Provinz der Salomonen einschließt. Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe-Biosphärenreservat, dünn besiedelt, kaum besucht, und das Tauchen ist in einem Zustand, der im Pazifik immer seltener wird.

Die Doppelbarriere

Die Struktur der Lagune ist ungewöhnlich. Ein erstes Saumriff schützt die innere Lagune vor der offenen Salomonensee im Nordwesten; ein zweites, äußeres Barriereriff trennt die Lagune vom offenen Pazifik im Südosten. Das Wasser im Inneren ist außergewöhnlich klar — Sicht typischerweise 20–30 Meter — weil die beiden Barrieren Sedimenteintrag und Wellengang fast vollständig reduzieren.

Das Tauchen

Die Riffwände — sowohl die Innenseiten der äußeren Barriere als auch die Außenseiten des Saumriffs — sind von Hart- und Weichkorallen im Überfluss bedeckt. Ammenhaie ruhen in den Kanälen. Riffhaie patrouillieren die Außenwände. Mantarochen ziehen durch die strömungsdurchspülten Passagen zwischen innerem und äußerem Riff. Die flachen Gärten im Inneren der Lagune gehören zu den unberührtesten Hartkorallen-Lebensräumen des Pazifiks, mit massiven Porites-Korallen, die seit Jahrhunderten wachsen.

Die unbetauchte Natur des Großteils der Lagune bedeutet, dass die Spots in einem natürlichen Gleichgewicht sind, das an populäreren Zielen selten zu sehen ist. Fischbestände wurden nicht dezimiert, die Korallenbedeckung nicht durch Anker oder Flossen beschädigt.

Die Schicht aus dem Zweiten Weltkrieg

Da es sich um die Salomonen handelt, kreuzt die Geschichte das marine Umfeld. Mehrere Flugzeuge und kleine Wasserfahrzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg liegen verstreut in der Lagune und den Riffsystemen — japanische und amerikanische, alle nach 80 Jahren stark mit Korallenbewuchs überzogen.

Praktisches

  • Tiefe: 5–35 m | Schwierigkeit: Anfänger bis Mittel
  • Zugang: Inlandsflüge von Honiara nach Munda (MUA) oder Seghe (EGM), dann Boots-Transfer
  • Beste Saison: Mai–Oktober (trockener, ruhiger)
  • Meeresleben: Riffhaie, Ammenhaie, Mantarochen, Meeresschildkröten, unberührte Hart- und Weichkorallensysteme

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