Socorro Island
Socorro Island — Revillagigedo-Archipel, Mexiko
Socorro Island ist die größte der vier Revillagigedo-Inseln, eine mexikanische UNESCO-Welterbestätte im Pazifik, 400 km südlich der Spitze von Baja California. Sie ist nur per Liveaboard erreichbar, erfordert eine 24-stündige Überfahrt von Cabo San Lucas aus und liefert die berühmtesten Mantarochen-Begegnungen der Welt.
Die Mantas
Die ozeanischen Mantarochen (Mobula birostris) in Socorro verhalten sich anders als ozeanische Mantas irgendwo sonst auf der Erde. Sie suchen aktiv den Kontakt zu Tauchern — sie nähern sich, kreisen und schweben in Armlänge auf eine Weise, die sich nicht durch Fütterung oder Versorgung erklären lässt. Die vorherrschende Erklärung: Die Mantas in Socorro scheinen von den Geräuschen und Blasen des Tauchens angezogen zu werden, möglicherweise weil Taucher unabsichtlich Parasiten von der Haut der Mantas entfernen, oder weil die Tiere über Jahrzehnte geschützter Interaktion gelernt haben, Menschen mit einem neutralen oder positiven Reiz zu verbinden.
Ein ozeanischer Mantarochen mit 6 Metern Spannweite, der 90 Sekunden lang regungslos über dir schwebt, ist ein Erlebnis, das Taucher als transformierend beschreiben. El Boiler und Roca Partida sind die beiden Spots, an denen Manta-Begegnungen am verlässlichsten sind, besonders von Januar bis Mai.
Der Rest von Revillagigedo
Walhaie sind ganzjährig anwesend, am häufigsten aber von November bis Mai. Hammerhaie versammeln sich an den Tiefseeberg-Kanten. Tigerhaie und Galápagos-Haie werden auf den meisten Tauchgängen gesichtet. Buckelwale ziehen von Januar bis März durch — ihr Gesang ist während der Saison auf jedem Tauchgang hörbar. Delfine — Flecken- und Große Tümmler — interagieren in den Flachen von El Boiler mit Tauchern.
Roca Partida
Roca Partida ('Geteilter Felsen'), der westlichste Punkt des Archipels, ist eine winzige Felsnadel mit einer komprimierten Meeresgemeinschaft von außergewöhnlicher Dichte. Vier Hai-Arten auf einem einzigen Tauchgang, ortsansässige Stachelmakrelen und Trevallys, die den Felsen umkreisen, und eine architektonische Qualität des Spots — schiere Wände, die sich an der Pinnacle-Spitze treffen — lassen ihn anders wirken als jeder andere Pazifik-Tauchgang.
Praktisches
- Tiefe: 15–40 m | Schwierigkeit: Fortgeschritten — starke Strömung, kaltes Wasser (21–25 °C), abgelegene Lage
- Zugang: Liveaboard ab Cabo San Lucas (24-Stunden-Überfahrt); 7–10-Nächte-Routen
- Beste Saison: November–Mai für Mantas, Walhaie und Buckelwale; ganzjährig für Haie
- Meeresleben: Ozeanische Mantarochen, Walhaie, Buckelwale, Hammerhaie, Tigerhaie, Delfine
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