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Bericht · dive guide

Tauchlampen: Kaufratgeber für Nacht- und Wracktauchen

January 5, 2026 2 min read

Warum man eine Lampe auch bei Tag tragen sollte

Tauchlampen sind Pflichtausrüstung für Nachttauchen und Wrackpenetration. Aber erfahrene Freizeittaucher tragen bei jedem Tauchgang eine kleine Lampe: unter Überhängen, in Riffspalten und im Schatten von Korallenmassiven kommen Farben, die in Umgebungslicht in der Tiefe verblassen, unter künstlichem Licht zum Leben.

Wasser absorbiert zuerst rotes Licht, dann Orange und Gelb. In 10 Metern Tiefe sieht ein roter Schwamm ohne künstliches Licht braun oder grau aus. Mit einer 1.000-Lumen-Lampe leuchtet das Rot in seiner vollen Wellenlänge auf. Unterwasserfotografen wissen das besser als irgendjemand sonst.

Lampentypen

Primärlampen — Die Hauptlampe eines Nacht- oder Wracktauchers. Typischerweise 1.000–3.000 Lumen, fokussierter oder verstellbarer Strahl, 1–3 Stunden Laufzeit.

Backup-Lampen — Pflicht für Wrackpenetration und ernsthaftes Nachttauchen. Backup-Lampen sind kleiner (200–500 Lumen) und werden in einer Tasche oder am BCD-Clip getragen. Wenn die primäre Lampe in einem Wrack ausfällt, bringt dich die Backup-Lampe heraus.

Signallichter — Kleine Stroboskoplichter, die am BCD befestigt werden und blinken, damit das Boot einen in der Dunkelheit sehen kann.

Spezifikationen, die zählen

Lumen — Die Gesamtlichtabgabe. Für Freizeittauchen mit einer einzelnen Lampe ist 500–1.000 Lumen der funktionale Bereich. Wrack-/Techniktauchlampen bei 1.500–3.000 Lumen. Höhere Lumen sind nicht immer besser — in partikelreichem Wasser kann ein sehr heller Strahl Rückstreuung erzeugen.

Akkulaufzeit — Wie lange die Lampe bei voller Leistung funktioniert. In kaltem Wasser, das Akkus schneller leert, erwarte 70–80 % der Nennlaufzeit.

Tiefeneinstufung — Die meisten Freizeitlampen sind auf 100 m eingestuft — mehr als genug. Das Problem ist nicht die Tiefe; es ist die Dichtungsintegrität.

Strahlwinkel — Schmale Winkel (10–20°) projizieren Licht weit mit hoher Intensität — gut für Wracks. Breite Winkel (80–120°) beleuchten einen größeren Bereich — besser für allgemeines Rifftauchen.

Wartung

Tauchlampen versagen fast ausschließlich durch O-Ring-Versagen. Nach jedem Einsatz die Lampenabdeckung mit Süßwasser abspülen. Vor jedem Tauchgang den O-Ring unter hellem Licht untersuchen: auf Risse, Einkerbungen, Haare oder Schmutz prüfen. Eine dünne Schicht Siliconfett auftragen.

Mit geöffnetem oder halboffenem Deckel lagern — Akkus erzeugen beim Lagern Gas, das in einem versiegelten Behälter Druck aufbauen und die Dichtungen beschädigen kann.

— Ende des Berichts —
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