Web Analytics
Bericht · dive guide

BCD-Kaufratgeber: Worauf man bei einem Auftriebsregler achten sollte

March 17, 2026 2 min read

Was ein BCD tatsächlich tut

Ein Auftriebskompensator (BCD) erfüllt drei Funktionen: Er hält deine Flasche auf dem Rücken, hält dich an der Oberfläche positiv auftriebsfähig, damit du dich ohne Anstrengung ausruhen kannst, und ermöglicht es dir, während des Tauchgangs kleine Luftmengen hinzuzufügen oder abzulassen, um neutrale Schwimmfähigkeit zu erhalten.

Anfänger unterschätzen die dritte Funktion häufig. Neutrale Schwimmfähigkeit — in der Schwebe bleiben, ohne auf- oder abzutauchen — ist die wichtigste Fertigkeit im Freizeittauchen. Ein gut angepasstes BCD macht dies in Kombination mit guter Atemtechnik möglich.

Die drei Hauptstile

Jacket — Der häufigste Stil für das Freizeittauchen. Die Luftblase umgibt Flasche und Rumpfseiten. Der Auftrieb ist omnidirektional, was es für Anfänger leicht kontrollierbar macht. Die meisten Mietausrüstungen sind Jacket-Modelle.

Rückenplatte und Wing (Backplate & Wing) — Die Luftblase befindet sich nur auf dem Rücken. Von Techniktauchern und Unterwasserfotografen bevorzugt, da die Vorderseite des Rumpfes für Kameras oder Stufen-Ausrüstung frei bleibt. Erfordert mehr Übung zur Balance.

Schulter-Stil — Ein Hybrid, der die Schultern statt der Seiten umschließt. Weniger verbreitet, aber von manchen Trockentauchern bevorzugt.

Welche Spezifikationen zählen

Auftrieb — Die maximale Luftkapazität der Blase, in Kilogramm. Für das Freizeittauchen mit einem 5-mm-Neoprenanzug im Salzwasser ist ein Bereich von 14–18 kg im Allgemeinen ausreichend. Mit Trockenanzug, schwerer Fotoausrüstung oder Stahlflaschen braucht man mehr: 20–25 kg.

Inflator — Der Niederdruck-Kontrollmechanismus am Ende des Wellschlauchs. Inflator-Knöpfe sollten sofort und ohne Widerstand reagieren.

Drainagesysteme — Moderne BCDs haben mehrere Ablassventile: typischerweise an der linken Schulter, an der rechten Hüfte und manchmal am unteren Rücken.

Taschen — Techniktaucher wollen große Taschen mit Magnet- oder Klettverschluss. Anfänger brauchen sie selten.

Passform: Was am wichtigsten ist

Ein schlecht sitzendes BCD ist das häufigste Ausrüstungsproblem beim Tauchen. Symptome: Das BCD rutscht an der Oberfläche hochgezogen, die Flasche bewegt sich seitlich unter Wasser, oder das Schultergurt-System erzeugt nach 30 Minuten Druckstellen.

Die richtige Art, die Passform zu prüfen: BCD an Land mit angeschlossener voller Flasche anziehen. Schulterträger und Hüftgurt anpassen. Dann die Schulterträger vollständig lösen — das BCD muss allein durch den Hüftgurt und den Rückenbereich auf seinem Platz bleiben.

Pflege

Nach jedem Salzwassereinsatz mit Süßwasser abspülen. Salz kristallisiert in den Inflator-Mechanismen und beschädigt sie schließlich. Nach dem Abspülen BCD zu 30 % aufblasen und so lagern — mit etwas Luft darin — damit die Blase nicht aneinanderklebt.

Einmal im Jahr den Innenbereich der Blase mit Süßwasser füllen (durch den Wellschlauch), schütteln und ablassen.

— Ende des Berichts —
Langsam auftauchen.
§ Weiterlesen

Weitere Berichte.

Verwandtes aus dem Atlas

Berichte

Feldnotizen in Ihrem Posteingang

Ein monatlicher Editorial über Tauchziele und Meeresleben. Kein Spam, jederzeit kündbar.

Wir teilen Ihre E-Mail nie.