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Die 8 besten Tauchplätze für Unterwasserfotografie

March 19, 2026 2 min read

Einen Spot für die Fotografie wählen

Nicht alle großartigen Tauchplätze ergeben großartige Fotos. Sicht, Lichtwinkel, Wildtier-Berechenbarkeit und die Fähigkeit, ohne Brandung zu schweben, sind ebenso wichtig wie das, was tatsächlich vorhanden ist. Ein Spot mit außergewöhnlichem Leben, aber schlechter Sicht oder Brandung erzeugt frustrierte Fotografen. Die acht Spots dieser Liste schneiden in allen Dimensionen hervorragend ab.

1. Lembeh-Straße, Indonesien — Makro

Der globale Maßstab für Makrofotografie. Der schwarze vulkanische Sand ist ein Geschenk für Fotografen — jedes Motiv hebt sich davor ab. Dichte und Vielfalt seltener Critter sind unerreicht: Mimik-Oktopusse, prächtige Sepias, Haarige Anglerfische, Blauring-Oktopusse und Hunderte von Nacktschneckenarten. Eine Woche in Lembeh mit gutem Guide bringt Makrobilder, die anderswo Monate bräuchten.

2. Blue Corner, Palau — Weitwinkel

Hake dich an der strömungsumspülten Riffkante ein und warte. Wände aus Barrakudas, graue Riffhaie, die ins Blaue abdrehen, Adlerrochen in Formation, Napoleon-Lippfische so groß wie Couchtische. Die Berechenbarkeit der Tierwelt am Blue Corner (zusammen mit gestochener Sicht an guten Tagen) macht ihn ideal für Wildlife-Weitwinkel.

3. Hanifaru Bay, Malediven — Weitwinkel

Die Manta- und Walhai-Fütterungsansammlungen in Hanifaru während der Südwestmonsunsaison (Juni–November) sind die spektakulärsten Tierversammlungen des tropischen Tauchens. Eine Manta zu fotografieren, die durch eine Planktonblüte rollt, während zwei weitere Mantas das Bild kreuzen, ist ein Motiv, das sich nirgendwo sonst inszenieren lässt.

4. SS Thistlegorm, Ägypten — Wrack

Der Klassiker der Wrackfotografie aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Laderäume mit Militärgerät — Motorräder, Lkw, Waffen — sind zugänglich und werden bei Mittagstauchgängen durch die oberen Luken gut beleuchtet. Maßstab und Konservierung der Artefakte ergeben Motive, die ein normaler Riff-Tauchgang nicht bieten kann.

5. Richelieu Rock, Thailand — Makro und Weitwinkel

Eine Felsnadel, die beides bietet: Harlekingarnelen auf Seesternen, Geisterpfeifenfische in Federsternen und Seepferdchen für Makro; Walhaie und Barrakuda-Wirbel für Weitwinkel. Die Motivvielfalt an einem einzigen Spot — kombiniert mit der Lichtqualität in der Andamanensee — macht Richelieu Rock zu einem der meistfotografierten Tauchplätze Südostasiens.

6. Cenoten von Yucatán, Mexiko — Umgebungslicht

Kein Unterwasserfotografie-Stil nutzt Licht so wie Cenotenfotografie. Die Lichtschäfte, die morgens durch die Höhleneingänge im Dschungel fallen, schaffen surreale Säulen im Wasser, die zusammen mit der Klarheit des Süßwassers (oft 100+ m) Bilder erzeugen, die im Salzwasser nicht möglich sind. Ohne Fische.

7. Poor Knights Islands, Neuseeland — gemäßigter Weitwinkel

Für Fotografen, die Neuseeland nicht mit Tauchen verbinden: Das Poor-Knights-Islands-Meeresschutzgebiet vor der Northland-Küste enthält außergewöhnliches subtropisches Meeresleben in temperierter Klarheit. Die Rikoriko-Höhle — die größte Seehöhle der Welt — erzeugt einzigartiges Innen-Umgebungslicht. Große Schwärme von Riffbarschen, blauen Maomao und Stachelmakrelen; gelegentlich Orcas.

8. Anilao, Philippinen — Makro

Das philippinische Pendant zu Lembeh, mit eigenen Vorteilen: variantenreicheres Substrat (Korallenschutt, Sand und Riff im Mix), eine Artenliste, die sich mit Lembeh überlappt, aber Arten enthält, die nirgendwo sonst vorkommen, und eine außergewöhnliche Critter-Guide-Szene. Nacktschnecken sind das Highlight — Anilao hat wohl mehr Nacktschnecken-Erstnachweise hervorgebracht als jeder andere Spot der Philippinen.

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